Anlässlich der abschließenden Lesung des Haushaltes für 2012 im
brandenburgischen Landtag und der darin manifestierten Kürzungen
im Bildungs- und Wissenschaftsbereich, rief das Aktionsbündnis für
Bildung und Wissenschaft, zu dem auch die Linksjugend ['solid]
Brandenburg gehört, am heutigen Mittwoch zu einem gemeinsamen Aktionstagunter dem Motto „Solidarisch*Laut*Stark“ auf. Hunderte Menschen folgten diesem Aufruf und nahmen heute an den Aktionen, wie einer Demonstration um 12:00 durch die Innenstadt Potsdams und den diversen Kundgebungen teil.
„Als sozialistischer, antikapitalistischer und basisdemokratischer
Jugendverband verurteilen wir die Kürzungen im Bildungs- und
Wissenschaftsbereich durch die rot- rote Landesregierung
und fordern diese auf, die vorgesehenen Kürzungen aus dem konsolidierten
Haushalt zu streichen!“, so Charlotte Straetmanns, Landessprecherin der
Linksjugend ['solid] Brandenburg.

Basierend auf einem Beschluss der letzten Landesmitgliederversammlung
der Linksjugend ['solid] Brandenburg im November diesen Jahres, suchten
Aktive des Jugendverbandes in den letzten Wochen den Kontakt zu
außerparlamentarischen Organisationen und Gruppierungen, um gemeinsam
der Forderung nach Verhinderung der Bildungskürzugen Nachdruck
zu verleihen. Daneben trieben sie jedoch auch die Diskussionen um diese
innerhalb der Partei DIE LINKE voran. Dazu Jürgen Engert, Mitglied des
Landessprecher_innenrates der Linksjugend ['solid],: „Während wir an der
Parteibasis auf positive Resonanz trafen, weigerten sich der
Landesvorstand und die Fraktion, die wir in einem persönlichen Schreiben
kontaktierten, darauf hin zu wirken, die Kürzungen doch noch zu kippen,
indem sie mit scheinbar unumstößlichen Sachzwängen argumentierten.“
Isabelle Vandré, ebenfalls Mitglied des Landessprecher_innenrates,
ergänzend: „Ein solches Verhalten, welches zudem den Grundsätzen nach
einer ausfinanzierten, sozial gerechten und emanzipatorischen Bildung
widerspricht die eigentlich Priorität sein sollten, ist vollkommen
inakzeptabel!“

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